Bestimmt hast du dir letztes Jahr ganz fest vorgenommen, spätestens Anfang November mit den Weihnachtsgeschenken anzufangen, um fertig zu sein, wenn alle anderen panisch loslaufen. Und mal wieder hat es nicht geklappt. Was soll’s, denn eine der besten Ideen des Jahres kommt noch rechtzeitig reingeflattert.
Dafür brauchst du:
- Trockenobst in Scheiben
- Arbeitsunterlage
- Kunststoffbehälter zum Mischen
- Holzstäbchen zum Rühren
- Gießharz
- Gießformen
- Material zur Schmuckherstellung
So geht es:
Am leichtesten ist es für dich, bereits getrocknetes Obst zu verwenden, egal, ob dieses nur für Dekozwecke oder zum Verzehr bestimmt ist. Du kannst auch Obst deiner Wahl selbst in Scheiben schneiden und trocknen (zum Beispiel mit einem Dehydrator), doch hierbei musst du beachten, dass sich die Farbe beim Trocknen unvorhersehbar ändert. Außerdem muss das Obst vor dem Weiterverarbeiten zwingend trocken sein.
Bereite etwas Gießharz genau nach den Herstellerangaben zu. Schütze den Arbeitsuntergrund gut mit einer Unterlage, da sich Gießharz nicht mehr entfernen lässt. Außerdem solltest du zum Mischen nur Wegwerfbehälter nutzen, z.B. Beispiel Joghurtbecher. Mit Eisstielen kannst du die Masse rühren.
Um das Obst perfekt einzugießen, gibst du zuerst einen kleinen Tropfen Gießharz in die Form, darauf drückst du das Obst, nun bedeckst du es mit weiterem Harz.
Nachdem das Gießharz vollständig ausgehärtet ist, kannst du es aus der Form lösen. Je nachdem, was du mit den Stücken machen willst, werden sie weiterbearbeitet.
Am Ende hast du ganz besondere, individuelle Stücke vor dir liegen, die sich perfekt an Schlüsseln aller Art, am Ohr, um Hals und Handgelenk oder als Geschenkanhänger machen.
Mit etwas Fantasie kannst du alles Mögliche auf diese Weise eingießen. Hauptsache, dein Wunschmaterial passt in die Gießform. Außerdem solltest du immer beachten, dass sich das Gießharz gleichmäßig zwischen die Gießobjekte verteilt.
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So ein Schmuckstück unterm Weihnachtsbaum ist nicht nur sehr persönlich, sondern auch ungewöhnlich. Warne die Beschenkten nur vor, bevor sie versuchen, etwas von dieser ungewöhnlich harten Köstlichkeit zu probieren.